Forschung die bewegt. Projekte die wirken
Das Institut UADS realisiert Forschungsprojekte für öffentliche Institutionen, Universitäten und Bundesbehörden. Eine Auswahl unserer Projekte:
Bildung & Gesellschaft
KoKoPol – Herkunftssprachlicher Polnischunterricht
Auftraggeber: Extern
Im Projekt KoKoPol hat Institut UADS systematisch die Bedarfe polnischstämmiger Schülerinnen, Schüler, Eltern und Lehrkräfte hinsichtlich des herkunftssprachlichen Polnischunterrichts erhoben. Polnisch ist nach Türkisch die meistgesprochene Herkunftssprache in Deutschland – dennoch ist der Unterricht für viele Familien schwer zugänglich. Die Ergebnisse liefern eine empirische Grundlage für Bildungspolitik, Schulträger und Verbände und zeigen konkreten Handlungsbedarf auf – von flexibleren Kursformaten bis hin zu bedarfsorientierten Lehrplänen.
Wirtschaft & Gründung
GEM – Global Entrepreneurship Monitor
Auftraggeber: GEM Konsortium
Im Rahmen des Global Entrepreneurship Monitor hat Institut UADS eine repräsentative Befragung zum Gründungsklima in Deutschland durchgeführt. Untersucht wurden Motivation, Hemmnisse und Gründungsbereitschaft – mit besonderem Fokus auf junge Zielgruppen. Die Ergebnisse ermöglichen belastbare nationale und internationale Vergleiche und sind direkt nutzbar für Wirtschaftsförderung, Bildungseinrichtungen und politische Entscheidungsträger.
Mobilität & Sicherheit
DVR – Fahrassistenzsysteme
Auftraggeber: Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)
Im Auftrag des DVR hat Institut UADS untersucht, wie verbreitet die aktive Nutzung von Fahrassistenzsystemen ist und welche Einstellungen dahinterstecken. Das Ergebnis: Vertrauen wächst – aber nur dort, wo Fahrende das Gefühl behalten, die Kontrolle zu haben. Skepsis überwiegt besonders bei Systemen, deren Funktionsweise als undurchsichtig wahrgenommen wird. Die Befragungsdaten fließen in Empfehlungen für Verkehrssicherheitskampagnen und Fahrzeughersteller ein.
KI & Mobilität
Autonomes Fahren – Akzeptanz & Risikowahrnehmung
Auftraggeber: TU Berlin
In Kooperation mit der Technischen Universität Berlin verantwortet Institut UADS die empirische Erhebungskomponente eines Forschungsprojekts zu autonomen Fahrzeugen. Erhoben werden Akzeptanz, Risikowahrnehmung und Nutzungsbereitschaft in einer bevölkerungsrepräsentativen Befragung. Die Daten ergänzen die ingenieurwissenschaftliche Perspektive der TU Berlin um die gesellschaftliche Dimension – ein Zusammenspiel, das für praxistaugliche Lösungen und Regulierungsempfehlungen unverzichtbar ist.
Raum & Sozialforschung
Place Attachment – Ortsbindung & Regionalentwicklung
Auftraggeber: BBSR – Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung
Im Auftrag des BBSR hat Institut UADS untersucht, welche Faktoren die emotionale und soziale Bindung von Menschen an ihren Lebensort stärken oder schwächen – von lokaler Identität und sozialen Netzwerken bis hin zur Qualität des öffentlichen Raums. Die Befunde liefern handlungsrelevante Impulse für Stadtentwicklung, Regionalplanung und kommunale Kommunikation.
Politik & Demokratie
Politisches Wissen 2023
Auftraggeber: Universität Marburg
Im Auftrag der Universität Marburg hat Institut UADS eine Bevölkerungsbefragung zu Meinungen und Wissen zur Demokratie, den Parteien und der Politik sowie der medialen Berichterstattung durchgeführt. Die Studie liefert fundierte Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen politischem Wissen, Mediennutzung und demokratischer Teilhabe.
Politik & Kommunikation
Politische Kommunikation & Partizipation 2023
Auftraggeber: Freie Universität Berlin & Weizenbaum Institut
Im Rahmen einer bundesweiten Telefonbefragung hat Institut UADS für die Freie Universität Berlin und das Weizenbaum Institut Daten zu politischer Kommunikation und Partizipation erhoben. Untersucht wurde unter anderem, wie digitale Medien politisches Engagement und Meinungsbildung beeinflussen – ein zentrales Thema für Demokratieforschung und politische Bildung.
Umwelt & Gesundheit
Radon-Befragung
Auftraggeber: Öko-Institut e.V.
Im Auftrag des Öko-Instituts hat Institut UADS eine Bevölkerungsbefragung zur Wahrnehmung, zum Wissen und zum Verhalten im Umgang mit dem natürlichen Edelgas Radon durchgeführt. Radon gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs in Deutschland – die Befragung liefert wichtige Grundlagen für Aufklärungskampagnen und präventive Maßnahmen.
